Portrait Vorstand

Pia

Pia Stirnimann, Gründerin, Ressort: Pädagogik / Soziales

Mein Bezug zu Fraternitas: Mit grosser Abenteuerlust leitete ich von 1965 bis 1967 in Ecuador ein SOS-Kinderdorf. Dabei erlebte ich, wie die Kinder von straffälligen Müttern mit ihnen im Gefängnis lebten, wenn ihre Familien keine andere Lösungen für die Kinder hatten.  Dies erschütterte mich zutiefst und ich beschloss, genau diesen Kindern eine Alternative zu bieten und gründetet das Kinderhilfswerk Fraternitas Humana.

Meine Motivation, mich für Fraternitas zu engagieren: Bereits im Jugendalter hegte ich den Wunsch, einmal Mutter zu sein für jene Kinder und Jugentliche, welche nicht auf die Unterstützung ihrer Herkunftsfamilie zählen können. In Peru sah ich die Notwendigkeit, die Kinder aus den Gefängnissen zu holen und für sie zu sorgen. Heute, mit meinen 84 Jahren ist es mir ein grosses Anliegen, dass das Hilfswerk in guten Händen ist und weiterhin den benachteiligten Kindern in Peru eine Perspektive bieten kann.

Hanspeter

Hanspeter Rychen, Präsident, Ressort Fundo und Liegenschaften

Mein Bezug zu Fraternitas: Hilfswerkgründerin Pia Stirnimann hat mich, als ehemaliger DEZA-Mitarbeiter in Peru (1965 – 1973) für das Projekt in Casma begeistert. Ich bin dem Vorstand 2015 beigetreten.

Meine Motivation, mich für Fraternitas zu engagieren: Meine Motivation ist praktischer Art. Ich möchte meine Erfahrungen einbringen zur sicheren und nachhaltigen Fortführung des Projektes.

Gabriela

Gabriela Stöcklin-Wittmer, Vorstandsmitglied, Ressort: Fundraising

Mein Bezug zu Fraternitas: Von Fraternitas las ich im Internet – auf Sozialinfo (Stellenplattform) war die Leiterstelle ausgeschrieben. Im Februar 2015 reiste ich zusammen mit Rosmarie Schärli für einen knappen Monat nach Peru. Wir arbeiteten im Fundo und im Garten mit und unterstützten die Madrinas bei der Kinderbetreuung und im Haushalt.

Meine Motivation, mich für Fraternitas zu engagieren: Als ich ca. vierzehn Jahre alt war, lebte eine Austauschschülerin aus Costa Rica in unserer Familie – mein jüngerer Bruder weilte später während eines Jahres in Bolivien. Seither ist der Kontakt und das Interesse für Südamerika nie mehr abgebrochen. Unsere privilegierte Lebenslage verpflichtet uns, am Nord/Südgefälle zu arbeiten.

Maria Seiffert, Vorstandsmitglied, Ressort: Pädagogik / Soziales

Mein Bezug zu Fraternitas: Bekannte machten mich vor fünf Jahren auf Fraternitas aufmerksam und ich war sofort begeistert und bereit mitzuwirken. Als Peruanerin interessierte ich mich natürlich für das Projekt in Casma.

Meine Motivation, mich für Fraternitas zu engagieren: Ich habe ein Herz für Kinder, insbesondere für benachteiligte Kinder. Ganz besonders hilfsbedürftig erscheinen mir Kinder von Eltern, die Haftstrafen verbüssen müssen.

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Margrit Heller, Vorstandsmitglied, Ressort: Fundraising

Mein Bezug zu Fraternitas: Diesen Verein kenne ich schon viele Jahre und war auch schon in Casma zu Besuch.

Meine Motivation, mich für Fraternitas zu engagieren: Als neues Vorstandsmitglied versuche ich die Gewährleistung der Finanzierung zu unterstützen.

Marco Eugenio Beck

Marco Eugenio Beck, Kassier, Ressort: Fundraising

Mein Bezug zu Fraternitas: Bei unserer letzten Perú-Reise haben wir Lotti und Mario Holenstein kennen- und schätzengelernt. Marios Engagement für Fraternitas ist ansteckend, und als er mich angefragt hat, ob ich Interesse an einer Mitarbeit hätte, habe ich gerne ja gesagt.

Meine Motivation, mich für Fraternitas zu engagieren: Ich bin in Mexico geboren und aufgewachsen, durch eine frühe Reise meiner Frau nach Perú haben wir eine spezielle Beziehung zu diesem Land, wo wir schon sehr lange Hilfswerke unterstützen. Mittlerweile sind unsere beiden Töchter mit Peruanern verheiratet und wir haben einen peruanischen Enkelsohn.

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Peter Baumli, Vorstandsmitglied, Aktuar, Ressort: Fundraising

Mein Bezug zu Fraternitas: Durch meine langjährige Freundschaft mit Mario Holenstein wurde ich auf Fraternitas aufmerksam. Ich finde es grossartig, was für die Kinder in Casma getan wird. Ich habe “Fraternitas del Perú” kürzlich besucht und mir ein reales Bild vor Ort machen können. Erstaunlich, was mit gutem Willen und viel Einsatz erreicht werden kann.

Meine Motivation, mich für Fraternitas zu engagieren: Fraternitas steht vor grossen Herausforderungen und hat mit Veränderungen und finanziellen Engpässen zu kämpfen. Ich habe mich bereits in früheren Jahren in Hilfswerken in Afrika (Patenschaft) und Vereinen in der Schweiz engagiert. Ich finde jedoch, dass es nicht nur finanzielle Unterstützung braucht, sondern persönlicher Einsatz ebenso wichtig ist. Deshalb mein Entscheid bei Fraternitas mitzuarbeiten, dies mit dem Ziel, den Verein auch längerfristig zu erhalten.

Aveline Voramwald

Aveline Voramwald, Vorstandsmitglied, Ressort: Pädagogik / Soziales, Kommunikation

Mein Bezug zu Fraternitas: Durch Bekannte wurde ich auf das Kinderhilfswerk aufmerksam und entschied mich dazu, fünf Monate in Casma zu verbringen. Die familiären Strukturen und die Leidenschaft der Hausmütter, den Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen, imponierten mir. Es berührte mich, das Lachen der Kinder zu sehen und zu spüren, dass sie im Kinderhilfswerk ein Zuhause fanden. Sie werden in ihren jeweiligen Stärken und Interessen gefördert und erhalten so die Möglichkeit einer anerkannten Ausbildung, um auch in Zukunft ein selbstständiges Leben führen zu können. Der Hof bietet einen Ausgleich, um zu spielen und die Kinder der anderen Häuser zu treffen.

Meine Motivation, mich für Fraternitas zu engagieren: Durch die persönlichen Erlebnisse weiss ich, dass unser Engagement sinnvoll ist. Mir bedeutet es sehr viel, die Kinder mit ihren Geschichten und ihrem Wesen zu kennen und den Kontakt mit Casma aufrecht zu erhalten.